Nützliches


Notrufnummern

Um rasche und effiziente Hilfeleistung zu erlangen, ist es unbedingt erforderlich, Einsatzkräfte auf dem schnellsten Wege zum Ort des Geschehens zu führen. Hierfür bedarf es einer knappen und richtigen Alarmierung. Somit sind für Sie die nachstehenden Notrufnummern von besonderer Bedeutung. Notieren Sie diese unmittelbar neben dem Telefon.
Notrufnummern Brandverhütung Brandgefahren Grillen
Sturm und Orkan Gewitter und Blitz Sicheres Baden

FEUERWEHR 122
POLIZEI 133
RETTUNG 144
VERGIFTUNGSZENTRALE 01 / 406 43 43

Aufbau eines Notrufes

WO
ist etwas geschehen? Ortschaft/Straßenbezeichnung/Straßenkilometer/Türnummer
WAS
ist geschehen? Was sehen Sie persönlich, was haben Sie nur gehört, …
WIEVIEL
ist passiert? Wie viele Verletzte, Wie viel verunfallte Fahrzeuge, Wie viele sind vom Brand betroffen?
WER
ruft an? Ihr Name, Ihre Adresse, Ihre Telefonnummer

Bitte lassen Sie Ihren Anruf immer von der von Ihnen angewählten Leitstelle beenden!

Eine Alarmierung der Feuerwehr kann natürlich auch direkt am Feuerwehrhaus mittels Sirenenknopf durchgeführt werden. Drücken Sie den Sirenenknopf einmal tief. Danach warten Sie unbedingt auf das Eintreffen des ersten Feuerwehrmannes, um Angaben zum Geschehen zu machen.


Brandverhütung

Vorbeugender Brandschutz
Jeder einzelne sollte versuchen durch einen richtigen und ausreichenden vorbeugenden Brandschutz das Entstehen eines Brandes zu verhindern. Um dieses Ziel zu erreichen sind ausreichende Kenntnisse über den vorbeugenden Brandschutz notwendig.

Der vorbeugender Brandschutz umfasst
Persönliche Vorkehrungen zur Brandverhütung
Bauliche und organisatorische Maßnahmen zur Schadensbegrenzung
Sicherung der Fluchtwege und Notausgänge zum gefahrlosen Verlassen von Gebäuden
Vorkehrungen für einen erfolgreichen Feuerwehreinsatz

Allgemeine Brandverhütungsmaßnahmen
Unachtsamkeit und mangelnde Kenntnisse der Brandgefahren sind die Ursache vieler Brände.

Der Umgang mit Feuer und offenem Licht erfordert immer besondere Vorsicht! Kein Kerzenlicht in Dachböden, Scheunen, Abstellräumen und Kellern, wenn notwendig Taschenlampe verwenden.

Streichhölzer und Feuerzeuge gehören nicht in Kinderhand und dürfen daher für Kinder nicht erreichbar sein. Eltern und Aufsichtspersonen haften für ihre Kinder!

Gas- und Flüssiggasanlagen und die dazugehörigen Leitungen dürfen nur von sachkundigen Handwerkern installiert werden.

Flüssiggas ist schwerer als Luft! Flüssiggasbehälter dürfen daher nie in Kellerräumen, aber auch nicht in Treppenhäusern, Durchgängen und Nebenausgängen aufgestellt werden. Flüssiggasbehälter sind vor Wärmeeinwirkung (Sonnenbestrahlung, Ofen, etc.) zu schützen.

Gasflaschen müssen immer absolut dicht angeschlossen werden. Nach jedem Wechsel ist eine Dichtheitsprobe mittels Prüfspray oder Seifenwasser, keinesfalls aber durch “Ableuchten” mit offener Flamme, durchzuführen.

Nur Geräte mit gültigen Prüfzeichen verwenden und nur vom Fachmann reparieren lassen. Die Verwendung von Wärmegeräten mit offenen Heizspiralen ist grundsätzlich verboten.

Keinesfalls “geflickte” (überbrückte) Sicherungen verwenden, da diese nicht den erforderlichen Schutz gewährleisten. Für einen ausreichenden Vorrat an Reservesicherungen sorgen. Besser ist die Verwendung von Sicherungsautomaten.

Verlängerungskabel müssen Wärme an die Umgebung abgeben können. Werden sie unter Teppichen verlegt oder bleiben sie während der Arbeit auf einer Kabeltrommel aufgespult, kann es zu einem Wärmestau und damit zum Brand kommen. Beschädigte Verlängerungskabel nicht weiter verwenden. Verlängerungskabel müssen für ihren Verwendungszweck zugelassen sein.

Stecker müssen fest in die Steckdose eingesteckt sein. Stecker und Steckdosen sind für eine bestimmte Maximalbelastung ausgelegt. Damit es zu keiner Überhitzung kommt, Überlastung vermeiden. Wird eine Erwärmung oder Verfärbung an einem Stecker oder einer Steckdose festgestellt unbedingt durch einen Fachmann überprüfen lassen. Die Verwendung von Mehrfachsteckdosen ist nur für den Anschluss von Kleingeräten (Radio, Fernseher, Videorecorder etc.) zulässig.

Elektrogeräte können bei Auftreten eines Defektes unter Umständen zu einem Brand führen. Schalten Sie beim Verlassen der Wohnung oder des Arbeitsplatzes Geräte, die nur unter Aufsicht betrieben werden dürfen, aus.


Brandgefahren

Öfen und Herde
Das unsachgemäße Aufstellen von Öfen, Herden und sonstigen Feuerstätten ist eine häufige Gefahrenquelle.

– Bestimmungen für die Lagerung von Heizmaterial beachten
– Brennbare Gegenstände von Öfen und Heizungskessel fernhalten
– Befinden sich Einrichtungsgegenstände in der Nähe des Ofens, zur Wärmeabschirmung geeignete Abschirmungseinrichtungen verwenden
– Rauchfangkehrer zu Rate ziehen

Heizperiode
– Vor Beginn der Heizperiode, Feuerstätten und Rauchfänge durch den Rauchfangkehrer überprüfen und bei Bedarf instand setzen lassen
– Vorgeschriebene Überprüfung der Heizungsanlage durchführen lassen
– Heizungsanlage laut Herstellervorschriften betreiben

Asche
Ausgeräumte Asche kann bis zu 24 Stunden lang zu einem Brand führen. Bevor die Asche in eine Mülltonne entsorgt wird, erst in einem feuerfesten Behälter auskühlen lassen. Heiße Asche darf niemals in brennbaren Behältern (Pappkartons, Kunststoffeimern, Kunststoffmülltonnen) gelagert werden

Feuergefährlicher Abfall
Abfälle die zur Selbstentzündung neigen (lösungsmittel- bzw. ölgetränkte Putzlappen, u. ä.) dürfen nur im Freien und in verschließbaren Metallbehältern gelagert werden.

Aschenbecher
Zigarettenreste sind eine der häufigsten Brandursachen! Überprüfen Sie vor dem Entleeren des Aschenbechers, ob keine Glutreste vorhanden sind. Aschenbecher nur in geeignete Metallbehälter entleeren.

Küchendunstabzüge
Das Wechseln der Filter von Küchendunstabzügen ist eine wesentliche Brandschutzmaßnahme. Den in der Betriebsanleitung vorgegebenen maximalen Zeitabstand beachten. Bei intensiver Verwendung ist ein früheres Austauschen notwendig. Ausgewechselte Filter sind leicht brennbare Abfälle! Wird das Abzugsrohr von Dunstabzügen durch den Dachboden geführt, kann es bei nicht sachgemäßer Ausführung im Falle eines Küchenbrandes zu einer raschen Brandausbreitung auch auf den Dachboden kommen.

Heißes Fett
Speisefett kann in wenigen Minuten überhitzt werden und sich selbst entzünden. Fettbrände sind die häufigste Ursache für Küchenbrände.

Brennendes Fett niemals mit Wasser löschen, sondern mit geeigneten Mitteln abdecken (Feuerlöschdecke)

Kein tropfnasses Bratgut in heißes Fett einbringen, da durch das ausspritzende Öl Brandgefahr entsteht. Frittiergeräte dürfen nicht unbeaufsichtigt betrieben werden. Frittiergeräte sind zwar mit einem Thermostat ausgerüstet, es kann aber durch einen Defekt zu einer Überhitzung kommen. Altes Fett ist leichter entzündbar als frisches, daher erhöht es die Brandsicherheit wenn man öfters das Fett wechselt.

Aufstellen von Wärmegeräten
Kochplatten, Kaffeemaschinen, Teewassererhitzer u.ä. sind immer auf unbrennbarer Unterlage aufzustellen und sollen mindestens 1/2 m Abstand zu brennbaren Materialien haben. Wärmegeräte sind zwar mit Einrichtungen zur Vermeidung von Überhitzung ausgestattet dürfen jedoch nur unter Aufsicht betrieben werden. Heizspiralen von Tauchsiedern müssen immer von Flüssigkeit umgeben sein.

Bügeleisen
Bügeleisen sind bei Arbeitsunterbrechung oder zum Arbeitsende abzuschalten und der Netzstecker ist abzuziehen. Durch die große Wärmeabgabe kann ein “vergessenes” Bügeleisen rasch zu einem Brand führen.

Fernsehgeräte, Monitore, Videorecorder, etc.
In jedem Haushalt gibt es Geräte, die während des Betriebes Wärme abgeben, die abgeführt werden muss. Werden solche Geräte in einen Schrank oder Wandverbau eingebaut, muss für ausreichende Belüftung gesorgt werden. Zwischen den Wänden und dem Gerät muss seitlich und nach oben mindestens 10 cm Abstand sein. Starke Staubablagerung kann in derartigen Geräten zu Wärmestau und somit zur Brandgefahr führen. Entstaubungsmaßnahmen nur durch Fachpersonal durchführen lassen!

Spraydosen
Spraydosen nicht in der Nähe offener Flammen, eingeschalteter Wärmegeräte (Heizlüfter, Fön) oder bei brennender Zigarette verwenden. Sicherheitshinweise auf Spraydosen unbedingt beachten. Beim Erhitzen über den in den Sicherheitshinweisen angegebenen Wert können Spraydosen explodieren. Nach Gebrauch nicht gewaltsam öffnen und nicht in Feuer werfen.

Heizmatten
Heizmatten sollen nur zum Vorwärmen des Bettes eingeschaltet werden. Dauernd eingeschaltete Heizmatten können durch Wärmestau zum Brand führen. Beschädigte Heizmatten stellen ebenfalls ein hohes Risiko dar.

Glühlampen
Glühlampen erreichen eine sehr hohe Oberflächentemperatur. Daher ausreichenden Abstand zu brennbaren Materialien einhalten. Niemals durch Papier oder ähnliches abschirmen.

Hantieren mit offenem Feuer oder Licht
Gas- und Petroleumlampen sowie Kerzen haben schon viel Unheil angerichtet. Sie dürfen nie ohne Aufsicht und nie in leicht brennbarer Umgebung betrieben werden.

Rauchen
Durch Sorglosigkeit beim Rauchen kann es leicht zu einem Brand kommen. Besonders das Wegwerfen von glühenden Zigarettenresten stellt eine große Gefahr dar. Durch das Einschlafen mit der brennenden Zigarette in der Hand sind schon viele Menschen ums Leben gekommen.

Adventkranz und Weihnachtsbaum
Brände von Adventkränzen und Weihnachtsbäumen treten häufig auf. Bei Berücksichtigung der einfachsten Sicherheitsregeln können derartige

Zwischenfälle leicht vermieden werden:
– Adventkränze und Christbäume nie in der Nähe von Vorhängen aufstellen
– Kerzen am Adventkranz nicht zu weit herunterbrennen lassen
– Kerzen am Christbaum so anbringen, dass Äste und Schmuck von den Kerzenflammen nicht entzündet werden können
– Zuerst die oberen und dann die unteren Christbaumkerzen anzünden
– Kerzen nie ohne Beaufsichtigung brennen lassen
– Papier und Schmuck von Kerzen (auch elektrische) fernhalten
– Kerzen, vor allem Wunderkerzen (Sternspritzer) nicht mehr entzünden, wenn der Christbaum bereits trocken (dürr) ist
– Vor dem Entzünden der Christbaumkerzen – Löschgerät bereitstellen (z. B. Wasserkübel, Nasslöscher, Kübelspritze oder Sodawasserflasche)

Werden Christbäumen vor dem Fest in einem kühlen Raum gelagert und in einen Kübel mit Wasser gestellt bleiben sie länger frisch und sind damit weniger brandgefährlich. Auch mit Wasser befüllbare Christbaumständer verhindern das rasche Austrocknen des Baumes und erhöhen dadurch die Brandsicherheit.

Lagerung auf Dachböden
Auf Dachböden dürfen keine leicht brennbaren Materialien gelagert werden. Rauchfänge und Dachfenster sind von jeder Lagerung freizuhalten. Alle Bereiche des Dachbodens müssen leicht zugänglich sein. Bau- und Feuerpolizeiliche Vorschriften einhalten.

Heimwerken
Bei diversen Arbeiten wie z. B. Trennschleifen, Schweißen, Löten, Abbrennen besteht eine hohe Brandgefahr. Überprüfen Sie vor derartigen Tätigkeiten die Umgebung ihres Arbeitsplätze auf entzündbare Materialien und treffen Sie geeignete Maßnahmen, damit Ihre Tätigkeit keinen Brand auslösen kann. Stellen Sie ein für die Brandklasse geeignetes Löschgerät bereit und machen Sie sich mit der Bedienung vertraut. Gehen Sie kein Risiko ein, fragen Sie Fachleute, wenn Sie nicht sicher sind ob Ihre Vorsorgemaßnahmen ausreichen. Führen Sie mehrmalige Nachkontrollen des Arbeitsbereiches innerhalb von 2 bis 3 Stunden nach Arbeitsende durch.

Verarbeiten von leicht entzündbaern Stoffen
Viele Lacke, Kleber, Putzmittel usw. enthalten Lösungsmittel deren Dämpfe explosiv sind. Bei der Verarbeitung ist im Arbeitsraum, aber auch in den benachbarten, Räumen auf folgende Sicherheitsvorkehrungen zu achten:
– Sicherheitshinweise auf Verpackung beachten
– Während der Arbeit immer gut lüften
– Keine Lichtschalter betätigen
– Keine Geräte verwenden wo es zu einen Funkenbildung kommen kann (elektrisches Handwerkzeug, Küchengeräte, Spielzeug, Mobiltelefone usw.)
– Rauchverbot beachten
– Kein Feuer und offenes Licht verwenden
– Keine Heiz- und Trocknungsgeräte verwenden
– Feuergefährlichen Abfall (verunreinigte Lappen) richtig entsorgen
– Nach der Arbeit alle Behälter dicht verschließen

Auftauarbeiten
Zugefrorene Rohre, Heizkörper usw. nur vom Fachmann auftauen lassen. Beim Arbeiten mit offener Flamme vorher Umgebung von brennbaren Materialien frei machen. Kleinlöschgerät bereitstellen. Arbeitsstelle nach Beendigung der Arbeit mehrfach kontrollieren.

Auto und Feuer
Zusätzlich zur Autoapotheke und zum Pannendreieck sollte mitgeführt werden:
– ein Autofeuerlöscher (Pulverlöscher) mit mindestens 2 kg Füllgewicht
– ein geeignetes Messer zum Durchtrennen der Sicherheitsgurte (Gurtenschneider)

Ein Vergaserbrand muss, um einen Totalschaden zu vermeiden, sofort mit dem Pulverlöscher bekämpft, oder mit einer Decke bzw. einem Kleidungsstück erstickt werden. Bei verschmutzten Motoren ist die Brandbekämpfung wegen des abgelagerten öligen Staubes besonders schwierig.

Bei einem Kabelbrand sofort die Batterie abklemmen, Brand mit Feuerlöscher bekämpfen.


Damit beim Grillen nichts passiert, hier einige Sicherheitstipps

Sicherer Standplatz
Den Griller immer standsicher, eben und stabil aufstellen! Den heissen Grill nie bewegen oder versetzen.

Grill nie unbeaufsichtigt lassen
Oberste Regel ist, dass der Grill nie aus den Augen gelassen werden darf!

Genügend Abstand
Zu den brennbaren Gegenständen (z. B. Gartenmöbel mit Polsterbezügen) muss immer genügend Abstand eingehalten werden. Achtung: Funkenflug gefährdet die Augen!

Keine brennbareb Flüssigkeiten
Grillanzünder (z. B. Zündwürfel, Trockenspiritus, Grillpaste) verwenden!

Handschuhe
Heisse Gegenstände sollen ausschliesslich mit Handschuhen angegriffen werden!

Grillbesteck
Beim Grillen sollte unbedingt langstieliges Grillbesteck mit Holz- oder Kunststoffgriffen verwendet werden, damit die Verbrennungsgefahr gemindert wird. Falls es doch zu kleinen Brandwunden kommen sollte, diese unter fliessendes kaltes Wasser halten und steril abdecken!

Nach dem Grillen
Restglut mit Wasser löschen und in nicht brennbare geschlossene Behälter (keine Kartons oder Kunststoffbehälter!) geben!

Restglut
Weiter verwendbare Restkohle im Griller belassen. Die Luftzufuhr durch Abdecken mit Deckel oder Metallverschluss unterbinden!


Sturm und Orkan

Vorbeugende Schutzmaßnahmen bei Sturm und Orkan
Stabile Dachkonstruktion und feste Verankerung im Mauerwerk mit Hilfe von Mauerankern, Schrauben und Metallbändern.

Abspannen von Masten, Antennen und Schornsteinen zur Verhinderung von langperiodischen Schwingungen und periodische Überprüfung derartiger Einrichtungen.

Zusätzlich sollten in Warnsituationen Gerüste, Werbetafeln, Markisen, Partyzelte, Abdeckplatten und –planen fest verankert werden

Schutz vor entwurzelten Bäumen in Hausnähe durch entsprechenden Abstand oder Zurückschneiden gebäudenaher Bäume auf höchstens Firsthöhe.

Vorbeugend sollten Sie in regelmäßigen Abständen Dächer und Schornsteine auf lose Dachziegel oder Bleche u.ä. überprüfen.

Vorratshaltung von Ersatzdachplatten und Folien zur temporären Vermeidung von Nässeschäden im Schadensfall.

Abdecken von Glasflächen im privaten Bereich (Rollläden) und im Gewerbe, zum Beispiel bei Gewächshäusern (hagelsichere Glastypen).

Umrüstung auf hagelsichere Dächer durch Betondachpfannen, verstärkte Bleche oder Spezialfolien mit Kiesschüttung und Seitenabdeckung.

Nicht befestigte Gegenstände, die sich außerhalb des Hauses im Garten befinden, in Sicherheit bringen (z.B. Mülltonnen, Wäsche, Blumenkübel, Werkzeuge, Gartenmöbel, usw.)!

Verhaltensregeln und Tipps bei schweren Stürmen
Vorsicht bei Fahrten auf besonders exponierten Straßenabschnitten und Brücken – vor allem Gefahr für große Lastwagen und Wohnanhänger! Beachten Sie die Tipps der Autofahrerklubs!

Meiden Sie Fahrten durch Waldgebiet und Alleen!

Vorsicht bei Freiluftveranstaltungen – es wird empfohlen derartige Veranstaltungen aus Sicherheitsgründen abzusagen.

Fenster und Türen schließen (auch nicht kippen)! Wenn vorhanden, Rollläden oder Fensterläden schließen!

Verlassen Sie bei Sturm die schützenden Wohnräume nicht – Gefahr durch herabstürzende Trümmer, Bäume oder elektrische Leitungen!

Wenn Ihr Haus von hohen Bäumen umgeben ist, halten Sie sich nicht im Dachgeschoß auf! Meiden Sie auch Fensterflächen, die zu Bruch gehen könnten!

Meiden Sie den Aufenthalt in Parks, Waldgebieten und auf Friedhöfen!

Lassen Sie sich nicht von plötzlich eintretender Windstille täuschen! Schalten Sie das Radio zur weiteren Information über die Wetterentwicklung ein!

Wenn Sie sich im Freien aufhalten müssen, meiden Sie die Nähe von Gebäuden Gerüsten, hohen Bäumen und Strommasten!

Parken Sie Fahrzeuge nicht in der Nähe von Häusern oder hohen Bäumen! Parken Sie ihr Fahrzeug in der Garage! Keine Unterführungen für Parkzwecke benutzen, um Rettungskräften freie Zugangswege zu den Einsatzorten zu gewähren.

Bei Stürmen Zelte und Wohnwagen verlassen, da aufgrund mangelnder Verankerung Umsturzgefahr besteht.

Überprüfen Sie vor dem Sturm ihre Taschenlampen bzw. Notstromversorgung – Gefahr von Stromausfällen

Beginnen Sie allfällige Aufräumarbeiten erst nach Ende des Sturmes. Achten Sie dabei auf ausreichenden Abstand zu möglicherweise einsturzgefährdeten Bauten sowie zu abgerissenen Stromleitungen!

Denken Sie auch an Menschen in Ihrer Umgebung, die hilfsbedürftig sind oder die kein Deutsch verstehen. Sie benötigen Ihre Unterstützung.

Hilfe bei extremen Wetterereignissen durch die Feuerwehr
ein flächendeckendes Feuerwehrsystem garantiert in rasche Hilfe

Bei Sturm kann es in der Regel innerhalb einer kurzen Zeitspanne zu einer Vielzahl von Schadensmeldungen kommen. Dies führt zu einer entsprechend hohen Anzahl gleichzeitig zu bewältigender Einsätze.

Unter Umständen kann das Einsatzpotential der Feuerwehr soweit ausgelastet sein, dass es zu längeren Wartezeiten bis zum Eintreffen von Hilfskräften kommt.

Grundsätzlich wird jeder Anruf über die Notrufnummer 122 aufgenommen und je nach Dringlichkeit bearbeitet.

Es ist wichtig, den Schaden möglichst genau zu schildern, z.B. ob Personen verletzt sind oder eine weitere Gefährdung vorhanden ist.

Aufgrund Ihrer Schilderung der Lage entscheidet die Feuerwehr über die Dringlichkeit, um jedem Hilfeersuchen, abhängig von der Schwere des Ereignisses, schnell und gut nachzukommen.


Gewitter und Bitz

Gefährlich sind:
Einzeln stehende Bäume und Baumgruppen

Metallzäune

Berggipfel; am Fuß von Felswänden noch mindestens 15 Meter Abstand halten

Waldränder mit hohen Bäumen

Aufenthalt im Wasser (ungeschützte Boote), Wasserrinnen

Ungeschützte Fahrzeuge (Fahrräder, Motorräder)

Schutz bieten:
Gebäude mit Blitzschutzanlage (Blitzableiter)

Stahlskelettbauten

Bleckbaracken

Fahrzeuge mit Ganzmetallkarosserie (Auto, Wohnwagen, Eisenbahnwaggon)

Im Notfall Schutz suchen:
In Mulde, Hohlweg, Höhle, Hütte (In Raummitte aufhalten)

Im Waldesinneren (aber die Nähe von herausragende freistehenden Bäumen meiden)

In der Ebene mit geschlossener Fußstellung auf den Boden hocken, sich nicht auf den Boden legen

Gegenüber möglichen Einschlagobjekten mindestens 3 Meter Abstand halten

Zu vermeiden:
Baden in einem See oder anderen Gewässern

Personen im Freien sollen nicht in Gruppen nahe beieinander stehen, sondern getrennt Schutz suchen; sich nicht gegenseitig berühren

Telefonapparate sind zwar technisch abgesichert, aber trotzdem ist es ratsam, bei Gewitter Telefongespräche zu verschieben und die Fernmeldeanlage nicht zu berühren

Dusch- und Wannenbäder sollten ebenfalls verschoben werden. Lieber warten, bis das Gewitter vorbei ist. Sicher ist sicher!


Sicheres Baden

Folgende Baderegeln sollten unbedingt beachtet werden
Mache dich mit den Regeln der Selbsthilfe im Wasser für unerwartete Situationen vertraut!

Niemals mit vollen oder ganz leerem Magen baden!

Kühle Dich ab, ehe du ins Wasser gehst, und verlasse das Wasser sofort, wenn Du frierst!

Als Nichtschwimmer nur bis zur Brust ins Wasser gehen!

Nur springen, wenn das Wasser unter Dir tief genug und frei ist!

Springe nie in Dir unbekannte Gewässer! Unbekannte Ufer bergen Gefahren!

Meide sumpfige und pflanzendurchwachsene Gewässer!

Schifffahrtswege, Buhnen, Hafeneinfahrten, Schleusen, Brückenpfeiler und Wehre sind keine Schwimm- und Badezonen!

Bei Gewitter ist Baden lebensgefährlich!

Überschätze im freien Gewässer nicht Kraft und Können!

Luftmatratze, Autoschlauch und Gummitiere können im Wasser ein gefährliches Spielzeug sein!

Schwimmen und Baden im Meer ist mit besonderen Gefahren verbunden!

Nimm Rücksicht auf andere Badende, besonders auf Kinder!

Verunreinige das Wasser nicht und verhalte Dich hygienisch!

Ziehe nach dem Baden das Badezeug aus und trockne Dich ab

Meide zu intensive Sonnenbäder

Sei beim Baden nicht zu übermütig. Wirf andere nicht ins Wasser oder tauche sie unter.

Rufe nie um Hilfe, wenn Du nicht wirklich in Gefahr bist; aber hilf anderen, wenn Hilfe nötig ist!

Hinterlasse eine Antwort