Am Mittwoch dem 6. Mai wurde wieder fleißig geübt. In dieser Übung wurde voller Fokus auf die neu angeschafften C42-Schläuche gelegt.
Was sind C42-Schläuche und warum wurden diese angeschafft?
Grundsätzlich ist C42 keine Neuheit mehr. Vor dem Umstieg hatte die Feuerwehr Matzen ausschließlich C52. Kurz erklärt: das “C“ ist die Kupplungsdimension. Diese ist im Vergleich zu unseren alten Schläuchen gleich geblieben. “42“ und “52“ gibt den Schlauchdurchmesser in Millimeter an. Bedeutet also die neuen Schläuche sind um 1cm dünner. Das ist aber nicht der einzige Unterschied den es gibt weitere drei wesentliche Änderungen. 1. 20 Meter statt bisher 15 Meter, 2. An jeder Kupplung wurden Kantenreiter montiert um ein hängen bleiben in verwinkelten Gebäuden zu verhindern, 3. die Schläuche sind zur besseren Kennzeichnung Orange gefärbt.
Durch den Umstieg auf C42 lassen sich eine Menge neuer Vorteile aufzählen wie zum Beispiel verringertes Gewicht, mehr Flexibilität, weniger Kupplungen im Innenangriff und eine menge mehr.
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Um 19 Uhr begrüßte Übungsausarbeiter Widhalm Paul die Mitglieder und teilte diese anschließend auf zwei Gruppen auf.
In Station eins wurde zunächst der neu eingebaute Schnellangriffsverteiler thematisiert. Anschließend bauten die Florianis mit diesem einen Außenangriff mit zwei C-Rohren auf. Hier wurde einmal C42 und einmal C52 verwendet. In verschiedenen Übungen konnte hautnah der Unterschied ausprobiert und getestet werden.




In Station zwei wurde der Innenangriff mit C42 und das vorgehen in einem engen Treppenhaus beübt. Ein Atemschutztrupp ging zur Brandbekämpfung in unseren Dachboden vor.

In Station drei ging es heiß her! Zum krönenden Abschluss des Übungsabends wurden zwei Fahrzeugbrände simuliert. Hier konnte man eindrucksvoll beobachten wie schnell sich der Brand bei verschiedenen Autotypen ausbreitet. Der Atemschutztrupp beübte das richtige Vorgehen und löschte anschließend die Brände.



Wichter Hinweis zur Waldbrandverordnung!
Uns ist natürlich bewusst das diese auch für uns gilt. Vor dem entzünden der Fahrzeuge wurde die Umgebung ausreichend mit Wasser benetzt. Während der Veranschaulichung des Brandverlaufes wurde die Umgebung gekühlt und ständig mit Wasser benetzt. Zur Sicherheit wurde ein zweites C-Rohr in Bereitstellung und die Drohne mittels Wärmebildkamera in die Luft gebracht!